Seit Juni 2008 fördert
die Robert Bosch Stiftung ein neues Graduiertenkolleg "Multimorbidität
im Alter" am Centrum für Human- und Gesundheitswissenschaften der
Charité-Universitätsmedizin Berlin.
Angesprochen sind hiermit
vor allem Bewerber aus gesundheitsrelevanten Berufen, wie Physiotherapie,
Ergotherapie
oder Ernährungswissenschaften, die die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen
erfüllen (s. Punkt 1).
Daneben sind jedoch auch
Bewerbungen aus der Pflegewissenschaft und anderen gesundheitsrelevanten
Disziplinen (z.B. auch Public Health, Sozialwissenschaften, Psychologie)
möglich.
Die aktuelle Förderphase
hat ab 01.06.2008 mit der Vergabe von 5 Stipendien der Robert Bosch
Stiftung, 1 Stipendium der Alice-Salomon Hochschule Berlin und 1 Stipendium
der Marseille-Kliniken AG begonnen. Im zweiten Förderjahr (ab 01.06.2009)
werden 5 weitere Stipendien der Robert Bosch Stiftung vergeben. Hinzu kommen
insgesamt bis zu 10 Kollegiaten mit sonstiger Finanzierung (z.B. mit Teilzeiterwerbstätigkeit
oder mit Stipendienmitteln anderer Institutionen). Teilnehmer, die ein
Stipendium erhalten, dürfen grundsätzlich nicht erwerbstätig
sein. Die Teilnahme am Kolleg ist in jedem Fall an ein konkretes Dissertationsthema
gebunden. Eigene Themen können nicht eingebracht werden.
Themen, für die Bewerbungen
möglich sind, finden Sie nach den allgemeinen Hinweisen
Allgemeine Hinweise
Eine Stipendienvergabe ist grundsätzlich abhängig von:
1. Zugangsvoraussetzungen
Bewerben können sich Hochschulabsolvent/innen (einschließlich FH), die folgende Bedingungen erfüllen:
2.
Auswahlverfahren
Die eingegangenen Bewerbungen
werden durch eine Kommission begutachtet; aussichtsreiche Bewerberinnen
und Bewerber werden zu einem Vorstellungstermin eingeladen. Zum Termin
muss im Rahmen eines Assessments ein 15-minütiger Kurzvortrag zu dem
gewählten Thema gehalten werden. Reisekosten können nicht erstattet
werden.
3. Bewerbung
Die Bewerbungen werden in schriftlicher Form mit folgenden Unterlagen erbeten:
4.
Hinweise für die Erstellung des Konzeptpapiers
Umfang
Das Exposé sollte
nicht
mehr als 6 Seiten umfassen und auch ohne Lektüre der zitierten
oder beigefügten Literatur verständlich sein.
Struktur des Exposés:
A Zusammenfassung
Fassen Sie hier bitte die
wesentlichen Ziele Ihrer Bearbeitung des gewählten Themas allgemeinverständlich
und in nicht mehr als 15 Zeilen (max. 1600 Zeichen) zusammen.
B Stand
der Forschung
Stellen Sie den Stand der
Forschung bitte knapp und präzise in seiner unmittelbaren Beziehung
zum konkreten Vorhaben dar, mit Angabe der wichtigsten einschlägigen
Arbeiten anderer Wissenschaftler. In dieser Darstellung sollte deutlich
werden, wo Sie Ihre eigene Arbeit eingeordnet sehen und zu welchen der
anstehenden Fragen Sie einen eigenen, neuen und weiterführenden Beitrag
leisten wollen.
C Ziele
und Arbeitsprogramm
Ziele und Fragestellung
Darstellung der wissenschaftlichen
Zielsetzung des Forschungsvorhabens: Die detaillierte Formulierung der
möglichen Fragestellungen verdeutlicht Ihr konkretes Anliegen, das
Sie mit dem Promotionsvorhaben verbinden.
Arbeitsprogramm
Detaillierte Angaben über
das geplante Vorgehen während des Projektes. Die Qualität des
Arbeitsprogramms ist von entscheidender Bedeutung. Seiner Darstellung sollten
Sie besondere Aufmerksamkeit widmen. Als Anhaltspunkt kann dienen, dass
das Arbeitsprogramm in der Regel etwa die Hälfte des Exposés
ausmachen sollte.
Darstellung der Methoden, die bei der Durchführung des Vorhabens angewandt werden sollen. Aussagen zu Erhebungsinstrumenten, Datenerhebung, Datenmanagement und Auswertung, zu Fragen des Datenschutzes sowie ggf. zu ethischen Aspekten.
Persönlicher Zeitplan
Stellen Sie in einer entsprechenden
Graphik mit Zeitachse (von - bis; Datumsangabe) Arbeitspakete und Meilensteine
Ihres Projektes dar.
D Literaturquellen
THEMEN
Derzeit besteht keine
Möglichkeit, sich für Themen zu bewerben.